2009

Beardies im Garten

Die Welpen konnten heute zum ersten mal für einige Stunden ihren Welpenauslauf im Garten in Besitz nehmen. Zunächst kamen sie zögerlich aus ihren Boxen, in denen wir sie in den Auslauf getragen hatten. Rasen – was ist das denn!? Ein kleines Fellchen mit dem vertrauten „Stallgeruch“ vor die Höhlen gelegt, erleichterte den Ausflug in die „große weite Welt“. Das Futter schmeckte draußen genauso gut und danach war der Bann gebrochen. Schnell tappelten sie in alle Richtungen davon, um die neue Umgebung zu erkunden. So ein Ausflug und reichlich Futter im Bauch machen müde, und so fällt Jeder denn auch um, wo die Müdigkeit ihn gerade erwischt.

Trine wacht sorgsam über ihre Zöglinge

das Futter schmeckt draußen genauso gut

allgemeines Ausschwärmen

das Gras wird zunächst genauestens untersucht

Cici - schon müde von ihrer Erkundungstour

die Spiele werden immer intensiver

eingeschlafen

erster Ausflug

Das Wetter war traumhaft, es bot sich an, die kleinen Havaneserwelpen einige Zeit auf die Terrasse zu bringen. Schnell war ein kleiner Auslauf gebaut und die 3 Mädels hinaus getragen. Die sahen sich zunächst verwundert um, erkundeten dann ausgiebig das neue Terrain. Annalena fand schnell einen Ausgang aus der Umzäunung und nahm auf ihre Art Kontakt auf zu dem schwarzen Etwas, das da vor ihr stand. Katinka, dem Puli von Katja, war diese kleine aufdringlich Ding sehr suspekt, sie schwankte zwischen rückwärts ausweichen und neugierig wieder hin laufen. Annalena, ganz selbstbewusst, untersuchte Katinka zuletzt, ob sich vielleicht eine Milchquelle finden lässt. Nach dem spannenden Ausflug krochen die 3 bald hundemüde in ihre Höhle, um sich für ihr nächstes Abenteuer auszuschlafen.

Annabell und Annasusanna schauen sich zunächst um, wo sie jetz sind

wer bist du denn!?

gibt es hier irgendwo was zu trinken!?

Annabell untersucht das Spielobjekt

nach den aufregenden Abenteuern - ab in die Höhle zum schlafen

Besuch bei den Beardie Welpen

Kater Cleo, unser „fünfter Hund“, hat mitbekommen, dass es bei den Welpen rohes Fleisch gibt. Um an solches zu kommen, ist er oft sehr erfinderisch. Trine weiß, dass sie bei Welpenfütterungen nur zuschauen darf, der verbleibende Futterrest ist ihr Lohn dafür. Kater Cleo ist da nicht so geduldig. Als alle Welpen satt sind, lassen wir ihn dazu. Er wird genauestens inspiziert von den Welpen, vielleicht befindet sich an diesem Felltier irgendwo eine Milchquelle. Der Kater erträgt das Gewusel um seine Person gelassen.

ein  unbekannter Gast...

...fühlt sich weich und warm an...

Trine schaut dem Treiben sehr skeptisch zu, bereit jeden Augenblick ein zu greifen

Caesar will noch einmal ganz genau nachschauen

Cleo im Belagerungszustand...

Cleo lässt sich nicht irritieren, Fressen ist wichtiger

ob der Vorspiegelung falscher Tatsachen kann man schon mal protestieren

Havaneser Welpen

Annasusanna und Annalena haben "Beute gemacht"

Mama Lucy versorgt ihre Babys immer noch komplett. Ihr Pfützchen machen die Welpen jetzt selbständig, auch sind diese jetzt schon so groß, dass Lucy sie nicht mehr aufnehmen kann. Die Kleinen krabbeln zum Zweck ihrer Verrichtung sehr zuverlässig aus ihrem Lager – der erste Schritt zur Stubenreinheit.

Inzwischen sind erste Ansätze von Spiel zu erkennen. Meist versuchen sie sich gegenseitig an zu beißen. Das angebotenen Plüschtier, wenn Lucy es nicht schon wieder weg geschleppt hat, wird gern als Spielobjekt benutzt. Auch eine Papprolle fanden sie toll - Lucy auch.

Heute haben die Drei ein wenig „feste“ Nahrung aufgenommen. Die Milchquellen sind immer noch so gut gefüllt, dass kein wirklicher Hunger auf kommt.

Annalena versucht die "Beute" weg zu tragen

Annasusanna mit der "Beute"

Annalena versucht sich schon an härteren Dingen. Kommen eventuell die Zähnchen?

müde gespielt -  Annasusanna und Annabell

Welpen

Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich sich die Welpen verschiedener Rassen entwickeln. Während die schon 3 Wochen alten Havaneser noch ausschließlich von ihrer Mama ernährt und geputzt werden und kaum mobil sind, bewegen die Beardies sich schon recht schnell in ihrem Lager hin und her, versuchen heraus zu krabbeln und machen ihre Geschäfte zum großen Teil schon selbständig. Die Zufütterung von Milch aus der Flasche klappt bestens, heute bekamen die Welpen probeweise gewolftes rohes Kalbsfleisch angeboten. Das haben sie erstaunlich gut angenommen, die Technik der Nahrungsaufnahme ist noch nicht sehr ausgefeilt.

es gibt zum ersten Mal feste Nahrung

die Nahrungsaufnahme ist nicht ganz einfach, weil die Welpen bisher nur saugen können, sie haben jedoch Einiges "aufgesogen"

Caesar scheint es zu munden

Charlyn wagt schon mal einen Blick aus der Kiste

der Bauch ist voll...

Carlottas zukünftiges Frauchen war am Wochenende zu Besuch und hat das tolle Foto gesendet:

die schöne Carlotta in den Armen ihres zukünftigen Frauchens

alle Bearded Collie Welpen im Portrait

Trines Welpen sind alle samt putzmunter und wachsen wie Spargel. Die zu gefütterte Welpenmilch vertragen sie bestens. Trines Milchquellen sprudeln jetzt reichlicher. Der große Aufwand hat sich gelohnt. Tagsüber alle 2 Stunden haben wir Trine die Welpen angelegt, so dass am Anfang die Kleinsten die besten Zitzen bekamen und nach dem Trinken wurde zugefüttert. 7 x am Tag 40 – 45 Minuten Welpen füttern geht schon an die Substanz. Inzwischen nehmen die Welpen schon größere Mengen Nahrung auf, so können wir die Anzahl der Zufütterungen reduzieren. Der große Charles hat schon seine Äuglein geöffnet. Insgesamt ist die Bande schon erstaunlich mobil, ich werde den Eingang der Welpenkiste schon mit einem Brett verschließen müssen. Inzwischen sehen die Kleinen schon richtig knuffig aus.

C1 - Caesar, ein kräftiger Rüde

C2 - Carmen, eine zierliche wunderschöne Hündin

C3 - Carlotta, die schon mit komplett pigmentierter Nase zur Welt kam

C4 - Clara, die Hündin, die mit den Kopfverletzungen geboren wurde und jetzt die schwerste ist

C5 - Clüso, der muntere Bursche hat so seine eigenen Vorstellungen von der Welt

C7 - Cici, die Kleine, die sich nicht unterbuttern lässt

C8 - Constantin, ein ganz aparter Bursche

C9 - Charles, der schöne blaue Riese

C10 - Casper - der große schlanke wir bestimmt ein Schmusebär

C11- Conny, ein souveränes Hundepersönchen

Lucys Babys haben die Augen geöffnet

Unsere 3 kleinen Havaneser Mädchen sind seit Vorgestern schon 2 Wochen alt. Die Größte der Drei, Annalena, hat als Erste die Augen geöffnet. Nun kann man an den Augen deutlich sehen, wann sie wach sind. Sie versuchen auch schon ein wenig zu laufen. Immerhin können sie ihren Körper schon kurze Zeit vom Boden heben. Noch verschlafen sie die allermeiste Zeit. Das wird sich jedoch in Kürze ändern.

Annabell zeigt sich vorbildlich der Kamera

Annabell hat zur Zeit sehr lustige Segelohren

Annasusanna hatte keine rechte Lust auf das Fotoshooting

sie hatte nur Mama Lucy im Auge

Annalena war das alles egal

CAC Berlin

Gestern veranstaltete die Landesgruppe Berlin, des Club für britische Hütehunde, ihre diesjährige Clubausstellung. Drei Hunde vom Therapie Hunde Hof waren mit dabei. Unsere Frieda startete mit meiner Enkeltochter Annabell im Wettbewerb Kind und Hund, Florian startete mit seiner Fine (Amelie vom Therapie Hunde Hof), die für ihn zum Behindertenbegleithund ausgebildet wird im Juniorhandling, und Jamie (Amstrong von Therapie Hunde Hof) startete in der Jugendklasse. Alle Teams starteten zum ersten Mal und alle waren außerordentlich erfolgreich.

Jamie wird vom Richter bewertet

geschafft - nun schnell aus dem Ring

Jamie musste mit seinem Frauchen als erster Bearded Collie in den Ring. Beide waren hochgradig nervös in der für beide völlig unbekannten Situation. Beide haben es prima gemacht, Jamie bekam ein V1 und eine hervorragende Bewertung. Beide haben viel dazu gelernt und Frauchen ist nicht abgeneigt im September erneut zu starten.

hier laufen alle Teams im Ring

ein tolles Team

Beinahe zeitgleich begannen die Wettbewerbe. In der Gruppe Kind und Hund starteten 4 Kinder mit großen Hunden. Annabell hat Frieda sehr souverän geführt, in der Einzelvorführung sogar in perfekter Geschwindigkeit. Und Frieda hat ihre Sache wieder einmal sehr gut gemacht. Beide waren ein sehr schönes Team.

laufen im Ring

auch das stehen und warten im Ring will geübt sein

Florian startete mit Fine im letzten Wettbewerb, der zweiten Gruppe des Juniorhandling. Beide hatten keinerlei Ringerfahrung, traten sehr sicher auf und sind dicht an dem ersten Platz „vorbeigeschrammt“.

trinken, schlafen, wachsen...

W_3 die kleine Hündin träumt sich groß

Der ganze Lebensinhalt der Welpen ist derzeit trinken, schlafen und dabei wachsen und reifen.

satt und zufrieden...

Trine ist eine sehr umsichtige Mutter, leider ist ihre Milchquelle nicht sehr üppig gefüllt. Die Welpen trinken recht häufig, sind insgesamt sehr ruhig und ausgeglichen wachsen aber nicht ganz so schnell wie ich es mir wünschen würde. 10 Welpen sind auch nicht leicht satt zu bekommen. Ganz wichtig, es erfreuen sich alle bester Gesundheit.

W-1, Caesar, hat ein kuschliges Plätzchen gefunden

W_2, Carmen, hat es sich gemütlich gemacht

an Ort und Stelle eingeschlafen

Welpen Zeit

W-2 hat es sich auf Mama gemütlich gemacht

...und rutscht im Schlaf wieder hinunter...

Die Zeit der Welpenaufzucht ist eine traumhaft schöne und zugleich extrem anstrengende Zeit. Die Emotionen schwingen von höchster Freude bis zum Tode betrübt. Wenn die kleinen Racker auf die Welt kommen und ihren ersten Quiker von sich geben lacht das Herz und heißt den neuen Erdenbürger herzlich willkommen. Davor stehen jedoch oft Sekunden in denen die frisch Geschlüpften kein Lebenszeichen von sich geben wollen. Sie müssen erst „überzeugt werden“ den ersten Atemzug zu tun. Gelingt das nicht, wie bei Lucys Erstgeborenem, fällt man emotional erst einmal in den Keller. Immer wieder stelle ich mir die Frage, ob ich nicht doch noch etwas hätte tun können, um den kleinen Rüden zu „erwecken“. Nur langsam kann Herz und Verstand das Ereignis akzeptieren.

Wenn die Welpen beim täglichen Wiegen nicht die nötigen Zunahmen erreichen, wie bei Trine zunächst, plagt mich große Unruhe und Sorge. Hundert mal stell ich mir die Frage: was kann ich noch tun? Elf Welpen sind einfach zu viele, die Geburt war sehr anstrengend, Trine kann die Milchproduktion rein körperlich unmöglich sofort auf Hochtouren bringen, wie es bei 11 Welpen nötig wäre. Der Futteraufnahme sind strikte Grenzen gesetzt. Stundenlang sitze ich an der Kiste um die Schwächsten an die stärksten Zitzen zu setzen. Wenn dann am 3. Tag, nachdem erstmals alle Welpen zugenommen haben, die liebste Hündin (W-6; blau) von ihrer Mama erdrückt wird, ist die Trauer groß. Wieder quälende Fragen ohne Ende.

Nun sind Trines Welpen in ihrem 5. Lebenstag, die Milchquellen sprudeln, die Welpen liegen immer länger satt und zufrieden in der Wurfkiste. Ein bezaubernder Anblick.

W_9 hat bereits einen namen - Charles

W_5 hat es sich zwischen Mamas Hinterbeinen gemütlich gemacht

Gestern war das erste mal Welpenbesuch da. Eine nette Frau aus Potsdam hatte sich, schon von der noch schwangeren Trine ein Mädchen, eine Conny, gewünscht. Sie meinte, die „Conny“ würde ihr schon sagen wer sie ist. Und so war es denn auch. Sie trat an die Kiste und wusste welcher Welpe es ist. So hat unser Nachzügler schon seine neue Familie gefunden.

Conny - W_11 - in den Händen ihres zukünftigen Frauchens