2009

Mama Lucy

eine entspannte Familie

Lucy ist verwirrt, quiken doch auf einmal noch aus einem anderen Raum Welpen! Nur langsam kann sie sich daran gewöhnen. Ihre Welpen stört das indes nicht. Sie schlafen sich zufrieden in ihr Leben hinein. Die Milchbar ist gut gefüllt, bei den derzeitigen Temperaturen wird den Kleinen kaum kalt, wenn doch ist Mama Lucy sofort zu Stelle und sorgt für die nötige Körpertemperatur ihrer Schützlinge.

Lucy hat immer ein wachsames Auge auf ihre Sprößlinge

Annabell hat es sich gemütlich gemacht

Annabell und Annasusanna träumen wohl gerade vom Trinken

bleiben sie allein, decken wir sie mit einem Handtuch leicht ab damit sie warm bleiben

Trine ist wieder Mama

wie viele? - noch mal genau zählen, dann Text lesen

Es war ein anstrengender Tag der 07. August 2009. Nachts gegen 2:30 Uhr weckte mich Trines Unruhe. Ich ging mit ihr eine Hunderunde und quartierte mich mit ihr im Wurfzimmer ein. Es ist nicht gerade leicht ruhig zu bleiben wenn sein Hund laut hechelnd ständig die Plätze und Liegepositionen wechselnd im Zimmer umher wuselt. Irgendwie bin ich noch mal für ein Stündchen in einen tiefsten Tiefschlaf gefallen. Gegen 5:30 Uhr verlangte sie wieder eine Gassirunde. Mit Tagesbeginn warteten diverse Alltagsaufgaben auf mich, Trine verfolgte mich hechelnd auf Schritt und Tritt. Dann wieder raus, kaum draußen wieder rein, dann in den Flur ach nein doch lieber in den Zimmerkennel, kurzer Ausflug auf den Boden usw. usf. Dabei ständig die Erwartung, wann es denn nun endlich los geht und die Welpen zu schlüpfen beginnen. Glücklicherweise hat mich meine Tochter beim „Bewachen“ zeitweise abgelöst, man wird echt kirre dabei.

Gegen 13:20 Uhr kam Dieter nach Hause, das Essen war fertig und aufgetan, wir wollten schnell speisen. Es klingelt, der Nachbar möchte mit dem Trecker auf den Hof. Die Hunde müssen hereingerufen werden. In dem Moment ruft Katja ganz aufgeregt „ich glaube es geht jetzt los...“ Also hat Dieter die Hunde herein gerufen, ich bin ins Wurfzimmer gelaufen und schon quikt Trine und Welpe Nr.1 erblickt um 13:40 Uhr das Licht der Welt. Große Überraschung: es ist ein großer fawn farbener Rüde. Weil dieses der erste Wurf von Papa Balin ist, war nicht klar, ob er die Aufhellung überhaupt vererben kann – er kann. Rein rechnerisch hätte diese Verpaarung dann 25% jeder Farbe bei den Welpen ergeben müssen – rein theoretisch.

Welpe Nr 1 - ein Rüde

Bald darauf, um 14:02 Uhr, erscheint eine aparte schwarze Hündin. Nun geht es recht gleichmäßig weiter. Um 14:30 Uhr eine fawn farbene Hündin, um 14:55 Uhr eine fawn farbene Hündin, um 15:25 Uhr ein fawn farbener Rüde, dann um 15:45 eine blaue Hündin, um 16:02 Uhr eine fawn farbene Hündin, um 16:28 ein fawn farbener Rüde. Bei einem brauen Papa muss doch ein brauner Welpe dabei sein! Um 17:15 ein Blauer Rüde, um 17:50 Uhr ein zweiter blauer Rüde. Zehn Welpen!, wie beim letzten Wurf, Einer so schön wie der Andere. An Gleichmäßigkeit kaum zu überbieten. Hündin Nummer 4 hat eine offene Stelle am Kopf, das ist ungewöhnlich und nicht schön. Die Hündin ist sehr agil und scheint keine Schmerzen zu haben also gehen wir davon aus, dass sich das schnell verwächst. Trine wird ruhiger, wir gehen – zwangsweise - eine Hunderunde. Katja reinigt derweilen die Wurfkiste. Ich gebe Trine zu fressen, wir lassen der kleinen Familie etwas Ruhe und nehmen uns Zeit fürs Abendbrot. Nach der erholsamen Pause will ich mit Trine wieder eine Hunderunde machen. Sie hat alle Nachgeburten gefressen, das kann Durchfall geben, deshalb gleich noch eine Runde. Dieter will die Welpen in die vorbereitete Kiste legen – sonst ist Trine nicht nach draußen zu kriegen – und stellt fest, dass diese ganz feucht ist. Beim näheren hinsehen finde ich grünliche Flecken, wie sie Nachgeburten hinterlassen?! Schnell die Kiste neu mit trockenen Tüchern und Fellchen ausgelegt, Trine hoch zum Ausgehen und Welpen gezählt – es sind 11! Eine fawn farbene Hündin hat sich Zeit gelassen mit dem schlüpfen.

Welpe Nr 3 - eine Hündin, die erstaunlich kräftig pigmentiert ist

Welpe Nr 9 - ein großrahmiger Rüde mit schon etwas pigmentierter Nase

Welpe Nr.10 - noch ein blauer großrahmiger Rüde

Nun ist die Mannschaft schon wieder einen Tag alt. Alle erfreuen sich bester Gesundheit. Die Wunde Am Kopf von Hündin 4 verheilt gut. Die Welpen sind sehr pflegeleicht nur haben wir erhebliche Schwierigkeiten sie auseinander zu halten.

die Mannschaft an der Milchbar

Am ersten Tag ist es sehr schwierig brauchbare Bilder zu machen. Trine und die Welpen brauchen Ruhe um sich zu erholen und zusammen zu finden, deshalb war die Fotozeit so kurz wie nötig. Nicht alle Welpen werden deshalb heute schon vorgestellt.

Havaneserwelpen-Zeit

die Welpen schlafen fest aber Lucy wacht über jede Bewegung oder Lautäußerung ihrer Kinder

Die kleine Familie ist wirklich sehr pflegeleicht. Lucy kümmert sich perfekt um ihr Welpen, diese schlafen satt und zufrieden in ihre Zukunft. Gestern war meine Enkeltochter hier. Weil ihr Name mit A beginnt habe ich sie gefragt ob sie einem Welpen ihren Namen geben möchte. Der Gedanke gefiel ihr sofort. Natürlich durfte sie sich aussuchen wer von den 3 Mädels ihren Namen Tragen darf. Hündin Nummer 3 war die Auserwählte, sie heißt nun Annabell von Therapie Hunde Hof.

Hündin Nr. 2 wurde mit deutlich höherem Geburtsgewicht als ihre Schwestern geboren, mit 214 g. Sie legt nach mit außerordentlich guten Zunahmen und ist schon deutlich größer als ihre Schwestern. Beim Bestaunen der Welpen viel meinem Dieter spontan der Name Anastasia für sie ein. Ich finde er passt.

Auch Hündin Nr. 3 hat sich prächtig entwickelt. Weil beide Schwestern einen Namen mit „Ana“ bzw „Anna“ bekamen lag diese Kombination für ihren Namen nahe und so entstand der wie ich finde ausgezeichnet passende Name Annasusanna.

Munter und gut aussehend ist auch unsere Annabell. Ihre Gewichtsentwicklung ist jedoch weit unter der Norm. Weil ihre Nabelschnur immer noch am Bäuchlein hängt habe ich mir, nach einem Tipp von einer erfahrenen Züchterin, den winzigen Bachnabel näher angesehen und eine kleine Entzündung entdeckt. Sicher ist das die Ursache für die schlechte Zunahme. Nun habe ich ihr etwas Propolie, das Antibiotikum der Bienen, auf die entzündete Stelle gemacht und bin sicher, morgen ist alles verheilt.

Trinken ist anstrengend

nach der Anstrengung vor Ort eingeschlafen

Anastasia hat die letzte Mahlzeit glatt verschlafen

bei den derzeitigen hohen Temperaturen liegen die Welpen teilweise schon frei herum. Annasusanna hier schon ganz relaxt auf dem Rücken.

sie sind schon da! - die Havaneserwelpen

satt und zufrieden - wenige Stunden alt

Gestern Abend erblickten sie das Licht der Welt, die Welpen von Lucy von Syracus und Racker-Jacky von Preußen.

Lucy hatte schon ihr Frühstück und selbst die leckersten Dinge verschmäht, schlich nur durch die Gegend. Mittags zeigte sie große Unruhe, zog sich ins Schlafzimmer in ihre Schlafhöle zurück, dann wieder zu mir, wieder ins Schlafzimmer... Ich stellt ihr die Wurfschale ins Schlafzimmer unter das Bett. Die hat sie sofort angenommen um darin ihr Lager zu scharren, was heißt, darin liegende Decken und Fellchen in größt mögliche Unordnung zu bringen. Das Wetter war extrem drückend und draußen nicht zum Aushalten.

die zufriedene Mama

Am Nachmittag begann sich Lucys kleiner Körper in Abständen sichtlich unter Wehen zu krümmen und sie hechelte vor Anstrengung sehr heftig. Weil Lucy bisher keine, für mich ersichtlichen, Vorzeichen der Geburt gezeigt hatte und auch erst der 58. Tag der Trächtigkeit war, konnte ich zunächst nicht glauben, dass sie schon richtige Presswehen hatte. Als ich sie kurz allein ließ, um zur Toilette zu gehen, folgte sie mir kurz darauf, krümmte sich unter einer Wehe und bei erhobenem Schwanz verlor reichlich Flüssigkeit. Es lag die Vermutung nahe, dass eine Fruchtblase geplatzt ist. Dann musste der erste Welpe bald kommen. Das dauerte jedoch noch weit mehr als eine Stunde. Ohne jegliches Geräusch war er plötzlich da. Nur zu hören und zu sehen daran, dass Lucy wie wild leckte. Da war der Erste Welpe da, ganz in seinen Hüllen, die Lucy auch nicht verstand zu öffnen. Schnell befreite ich den kleinen schwarzen leblosen Rüden, leider zu spät. Alle Versuche ihn zum Leben zu erwecken waren vergeblich. Viel Flüssigkeit floss aus seinem kleinen Mäulchen und aus der Nase. Der Geburtsvorgang hatte für ihn einfach zu lange gedauert. Für einen Havaneserwelpen war er ein Riese. Sicher konnte sich die Geburtswege nicht schnell genug weiten, um die „große“ Frucht hindurch zu drücken. Schade. Gleich nach dem Ersten kam schon der zweite Welpe, deutlich kleiner. Schnell befreite ich ihn aus seinen Hüllen und trennte die Nabelschnur. Auch der Zweite Welpe hatte etwas Fruchtwasser in den Atemwegen. Nach kräftigem Rubbeln, immer wieder die Atemwege frei wischen und intensivem Belecken durch Lucy holte er bald Luft und voller Erleichterung vernahmen wir seinen ersten kräftigen Quiker. Eine Hündin war geboren.

Hündin Nummer 1

Nicht lange danach kam Hündin Nummer Zwei. Sie kam in Steißlage und es dauerte eine „Ewigkeit“ bis Lucy sie vollständig herausgepresst hatte. Schnell alle Hüllen ab, Nabel durchtrennt und schon war sie munter.

Hündin Nummer 2

Nach weiteren 15 Minuten wieder ein Welpe in Steißlage. Bei ihm waren die Hüllen schon geplatzt. Kaum war er ganz heraus aus seiner Mama, war er schon mobil und verlangte nach der Futterquelle. Hündin Nummer 3.

Hündin Nummer 3

Danach wurde Lucy schnell ruhiger. Die Welpen fanden die Milchquellen, labten sich und schliefen erschöpft ein. Ein schönes Bild.

Heute sind die Welpen schon dickbäuchig und glänzend. Es fällt schwer, sich von der Wurfkiste zu trennen.

runde Hunde

Trine nach dem heutigen Spaziergang

Lucy nach dem heutigen Spaziergang

unsere beiden Schwangeren, Lucy und Trine, sind kugelrund und kerngesund. Bei den derzeitigen Temperaturen sind sie kaum geneigt körperliche Aktivitäten zu unternehmen, die dicken Bäuche tun ein übriges dazu. Deshalb gibt es für beide, wenn am Abend die Temperaturen wieder erträglich sind, einen täglichen gemütlichen Pflichtspaziergang von gut einer halben Stunde.

Die Welpen in Lucys Bauch sind schon ganz schön mobil. Wenn sie schläft kann man manchmal die wackelnde Bauchdecke beobachten. In der Nacht wälzt sie sich oft hin und her, wechselt die Liegeplätze und knurrt gelegentlich ihre Welpen im Bauch an. Lucy hat morgen ihre 8. Schwangerschaftswoche voll.

das meiste am Hund ist Bauch

Trine hat heute die 7. Schwagerschftawoche voll. Auch bei ihr sind schon Welpenbewegungen zu spüren, jedoch noch nicht so deutlich wie bei Lucy. Trine hat mit den hohen Temperaturen deutlich mehr Probleme als Lucy, Sie schleppt auch schon einen gewaltigen Bauch.

man sieht ihr die Anstrengungen der Wanderung an

Typisch für hochschwangere Hunde - das zur Seite gestreckte Bein, damit der Bauch genügend Platz hat. Auch im Sitzen wird das Bein so zu Seite gestreckt.

ich kann sie spüren!

einer von Lucys Lieblingsplätzen - die Bank vor der Haustür

Lucy ist nun schon in ihrer 7. Trächtigkeitswoche, die Woche, ab der bei den Hunden die Welpenbewegungen zu spüren sind. Liegt Lucy entspannt auf der Seite oder dem Rücken, so dass ich mein Hand flach auf das schon beachtlich dicke Bäuchlein legen kann, spüre ich ganz deutlich die Bewegungen der Welpen.  Lucy trägt schon schwer an dem Bäuchlein, weiß oft nicht so recht wie sie liegen soll und dreht und wendet sich. Ansonsten geht es ihr aber blendend.

in der Hängematte, auf meinem Bauch - ein Plätzchen nach Lucys Geschmack

Frieda im Seniorenheim

die Bewohnerin hatte ihr ganzes Leben lang Hunde und freut sich über Frieda ganz besonders

eine Schmuseeinheit für die Hundenärrin

Weil Lucy im Schwangerenurlaub ist, begleitet mich nun, neben dem Kaninchen Agnes, meine Frieda ins Seniorenheim. Frieda hat Spaß bei der Sache und genießt es allein mit mir unterwegs zu sein. Es ist eine Freude mit ihr zu arbeiten Die Bewohner bewundern sie und lassen sich von ihr leicht zu diverse Aktivitäten animieren. Gern holt Frieda, für Jeden der ihn wirft, den Futterdummy zurück und wartet geduldig bis die Belohnung daraus gereicht wird. Für ein Leckerchen lässt sie sich schon mal streicheln und drücken. Den engen Körperkontakt genießt sie nicht so wie Lucy. Es ist ein ganz anderes Arbeiten mit dem viel größeren Hund, die Begeisterung der Bewohner gleichermaßen groß.

ist das Kaninchen im Einsatz, hat Frieda eine wohl verdiente Pause

das Füttern bereitet den Bewohnern immer wierder große Freude

der Hund muss geduldig warten bis er seine Belohnung bekommt und darf nicht grob sein beim Aufnehmen des kleinen Futterbrockens

Urlaubsnachlese

 

für müde Beine gibt es genügend Möglichkeiten zum Verweilen und Landschaft genießen

 

Die Wanderungen an der Saale sind jedes Mal mit neuen Entdeckungen verbunden. Für die Hunde gibt es genügend Zugansstellen um sich an heißen Tagen kühlen und den Durst stillen zu können.

 

Lena kühlt sich Pfoten und Bauch

 

...nach dem Bad...

 

schaut man genau, hat die Natur unendlich viel zu bieten - hier ein Dickkopffalter

 

so manches architektonisches Kleinod findet sich am Weg

 

kein Standesamt, sondern die Freyburger Weinkellerei

 

hier wacht noch Kretschmar`s Eule über die Natur und der "Rat des Bezirkes"

 

?!?!?

 

Geheimgang zur Burg? oder Weinkeller oder...???

 

 

ist die nächste Brücke zu weit, fährt man - wenn man Glück hat - mit der Fähre

 

unsere „Schwangeren“

Welpen werfen ihre Schatten voraus. Lucy hat schon ein richtiges Kugelbäuchlein. Die Zitzen sind gut ausgebildet und die Milchleiste beginnt sich zu formen. Sie befindet sich schon in der 6 Trächtigkeitswoche. Sie schläft viel und bei unseren lustigen Spielen rennt sie nur verhalten dem Spielzeug hinterher. Sie tobt auch nicht mehr über die Wiese und scheucht die Krähen hoch sondern trottet gemächlich in den Trampelpfaden der Kühe hinter mir her. Verlasse ich die Pfade, läuft sie teilweise große Umwege um ja nicht durch die unebene strubblige Wiese laufen zu müssen. Ihre zeitweilige Mäkelei ist in einen gesunden Appetit übergegangen. Sie bekommt inzwischen schon 3 Mahlzeiten.

Trine ist in der 5 Woche ihrer Schwangerschaft. Sie ist extrem anhänglich, möchte mir nicht von der Seite weichen. Gleichzeitig meint sie, ihren nun erhöhten Rangstatus den anderen Vierbeinern gegenüber ständig demonstrieren zu müssen. Lena ist damit natürlich nicht einverstanden. Die Rivalitäten haben sich zusätzlich zugespitzt, seit Lena läufig ist. Am Sonntag kam es bedauerlicherweise zur Eskalation, die beiden Hündinnen hatten sich im Haus ineinander verbissen. Beim kopflosen Versuch, Trine aus dem Konflikt zu ziehen, hat mein linke Hand eine hässliche Verletzung erlitten... Dummheit musste hier wohl mal bestraft werden. Trine hat die Auseinandersetzung, abgesehen von ein paar Schrammen, problemlos überstanden. Auch Lena ist nahezu unverletzt. Nun müssen wir die Kampfhähne stets sorgfältigst trennen. Auch bei Trine haben sich die Zitzen schon deutlich vergrößert und es beginnt sich ein Bäuchlein zu wölben. Sie ist sehr träge, was aber mit den hohen Temperaturen zusammen hängen kann. Täglich ein längerer Spaziergang gehört auch für sie zum Pflichtprogramm