2012

unser Rudel

Dummerweise hatte ich meinem Körper eine Lungenentzündung hinzugefügt. Nach einigen Tagen im Bett heute endlich mal wieder an die Luft - herrlich. Bei frühlingshaftem Wetter habe ich es mir im Gartenliegestuhl gemütlich gemacht und den Rudelplänkeleien zugeschaut. Nach wirklich stressigen Wochen mit heftigen Auseinandersetzungen hat Tina nun endlich akzeptiert, dass sie die Allerletzte im Rudel ist. Vom „dominanten Einzelhund“ als nun fast vierjährige Hündin auf diesen Platz zu fallen ist für kein Wesen leicht zu akzeptieren. Frieda ist die unangefochtene Rudelführerin. Tochter Berta hält sich stets sehr eng an ihre Mutter und weiß genau, dass sie Tochter der Rudelchefin ist. Frieda beteiligt sich kaum an den Rennspielen und Rangeleien auf dem Hof. Sie ist der Souverän. Elli hat sich großartig entwickelt. Ich bin sehr froh, dass diese schöne Hundepersönlichkeit bei uns ist. Na und Paulinchen erst. Aus diesem Floh ist doch noch halbwegs ein Hund geworden. Sie bringt inzwischen 4,9 kg auf die Waage. Bei der Tierärztlichen Patellauntersuchung in Berlin wurde ihr bescheinigt, dass alles bestens ist und die Fachtiereärztin stellte fest, dass Paulinchen eine schöner Hund ist. Ich natürlich stolz wie Bolle. Am nächsten Wochenende ist Ausstellung und Zuchtzulassung für diese Comicfigur.

der ganze Hof liegt voller Holz, interessant ist nur das Stück, dass Frieda kaut. Berta wartet - ohne Blickkontakt -, bis sie darauf kauen darf

das "Jungvolk" rennt und tobt - Tina versucht Berta und Elli auszubremsen

Berta lässt sich nicht aufhalten von Tina

denn Frieda hat ihr Kauspielzeug verlassen um sich wichtigen Korperübungen hin zu geben

Berta besetzt genau den Platz an dem Frieda lag und "besitzt" das Holz. Jetzt steht Tina an und hätte das Stück Holz gern

Frieda steht auf...

geht zu Berta und zeigt Präsenz - Tina verschwindet und Bert hört sofort auf zu kauen

Berta unterstreicht durch Blickabwenden iher Mutter gegenüber, dass sie ihr das Holz im Bedarfsfall sofort überlassen würde. Frieda hat kein Interesse daran

Berta hat das Holz, nun kommt  Spielkumpeline Paulinchen und legt sich dazu - in angemessenem Abstand zum Holz

Elli hat sich ein geschütztes Plätzchen in meiner Nähe gesucht

nachdem sich Alle irgendwie verteilt haben untersucht Lucy sehr gemächlich, dafür um so ausgiebiger den Platz des Geschehens

Tina kommt hinzu und versucht ein Holz zu mobsen. Ein kurzer Blick von Lucy unterbindet die Aktion

Paulinchen - immer sofort zur Stelle wenn man sie ruft

Post und Bilder von Bobo

Bobo (David vom Therapie Hunde Hof) ist leider sehr weit weg gezogen, er wohnt in Liechtenstein. Netter-weise bekomme ich regelmäßig Post von Frauchen. Heute kamen besonders schöne Bilder von Bertas Bruder. Bobo entwickelt sich prächtig, was auf den Bildern gut zu sehen ist, und arbeitet schon gelegentlich mit viel Vergnügen als Frauchens Co-Therapeut und begleitet Herrchen nun regelmäßig beim Joggen. Jetzt 9 Monate alt beginnen die Hormone "zu piecksen", da fällt das hören manchmal ganz schön schwer.  Die Zweibeiner nehmen es mit Humor, Geduld und Konsequenz, so kann Bobo zu einem wohlerzogenen Familienmitglied heranreifen.

Bobo - David vom Therapie Hunde Hof

fast immer ein Spielzeug dabei

Hund und Katze - gute Freunde

Besuch im Seniorenheim

schon lange habe ich euch nichts mehr von unseren regelmäßigen Besuchen im Seniorenheim erzählt. Wohl weil es in den inzwischen gut 7 Jahren zu sehr Normalität geworden ist. Seit geraumer Zeit begleiten mich meist , neben dem Kaninchen Agnes, Lucy und Paulinchen in die Einrichtungen. In Neuruppin haben wir schon seit einiger Zeit Verstärkung von Charly (Carl vom Therapie Hunde Hof). Sein Frauchen ist in der Einrichtung Ergotherapeutin und Charly darf sie bei ihrer Arbeit oft unterstützen. Das macht er ganz ausgezeichnet. Wenn wir kommen, dürfen, zur großen Freude der Bewohner, die drei Havaneser im geräumigen Atrium einige Zeit ausgiebig toben. Das lustige, rasante Spiel lockt Bewohner und Personal aus dem ganzen Haus herbei. Mittels Futterdummys werden die Bewohner in das Spiel aktiv mit einbezogen. Große Freude, wenn der Dummy Demjenigen zurückgebracht wird, der ihn geworfen hat. Genauso großes Gelächter, wenn er an anderer Stelle abgegeben wird – was meist der Fall ist. Viel emotionales Inputt für die Bewohner, für viele körperliche Bewegung dazu. Wenn wir wieder gehen lassen wir eine entspannte fröhliche Atmosphäre zurück und nehmen zugleich ein Stückchen davon mit.

Charlys Frauchen hat viel Spaß mit den Dreien

höchste Konzentration

Charly und Paulinchen beim Kräfte messen

Charly (Carl vom Therapie Hunde Hof) hat sich prächtig entwickelt. Sein Fell ist ein wenig eingekürzt.

Jeder möchte mal füttern und steicheln und die Hunde nehmen es gern an

Lucy muss wieder und wieder tanzen

Kontrolle beim Kaninchen

Zwiegespräche bevor der Dummy geworfen wird

und immer wieder Kräfte messen und toben

die Sonne scheint zum Fenster rein

der Schein trügt, es ist immer noch reichlich kalt – und nass von unten! Noch immer ist der Boden in tieferen Schichten gefroren, das Wasser kann nicht nach unten weg. Schlammschlachten auf allen Wegen und Wiesen. Wind/Sturm und Sonne sind jedoch schwer am Wasser weg tragen. Die ersten Frühjahrsblüher haben die neue Vegetationsperiode eingeläutet. Der ersehnte Frühling steht kurz vor der Tür. Unsere Weiber lassen sich noch immer Zeit. Dabei bin ich schon so voller Vorfreude auf die neuen Welpen. Aber Vorfreude soll ja die schönste Freude sein!?

auf unserem Spaziergang entdeckte ich mitten in der "Wildnis" den leibhaftigen Frühling

ich gehe nicht mehr allein, mein Schatten ist wieder dabei

plötzlich sind sie da, vor unserem Haus blühen die Krokusse

Cleo genießt die wärmenden Sonnenstrahlen

draußen ignoriert man sich geflissentlich, im Haus wird Cleo von Lucy verjagt

...

...

einige Blüten sind schon ganz geöffnet

Rudelgeplänkel

Nun hatte der Winter doch noch gezeigt was er so kann. Heute sind die Temperaturen erst malst wieder um die 0° C hoch. Die Seen hatten es geschafft ein ausreichen dicke Eisdecke zu bilden. Zwar war das Schlittschuh laufen auf den Flächen kein wirkliches Vergnügen aber herrliche Eiswanderungen waren möglich. Zwei und Vierbeiner hatten reichlich Spaß. Unser Weiberhaufen zeichnet sich gerade mal wieder durch zunehmende Zickigkeit aus. Ich werte es als Zeichen bevorstehender Läufigkeiten auf deren Beginn ich schon lange warte...

Schnee plus Sonne gleich Eiszapfen

als kleiner Hund passt man prima unter den Großen durch

die Vier hatten gerade "Zeit" für ein Gruppenbild wobei Tina schon halb wieder unterwegs ist

aus dem Stand auf die Kiste ergibt dieses Flugbild - Tina

irgend Etwas scheint im Holz unterwegs gewesen zu sein...

noch mehr Sonne

Der Sonnenhunger ist riesen groß, uns zog`s hinaus, wir zogen los...

und enteckten die ersten mutigen Schneeglöckchen

Berta

die Landschaft hat sich schön gemacht

der Bahndamm ist die Pinnwand der Hunde des Dorfes

Berta versteht Tinas Räkeln wohl als Spielaufforderung

ich fand das "Teil" interessant, deshalb fanden die Hunde es auch interessant

mit Leckerchen wollte ich die Hunde auf das spiegelglatte Eis locken. Berta fand es zu glatt. und kehrte um.

Elli traut sich ist jedoch äußerst vorsichtig. Das Eis ist wirklich extrem rutschig heute.

ein wenig Winter

Der erste richtige Frost in diesem Winter – minus 5 Grad. Der Frost hat aus dem dicken Nebel von gestern Abend eine Märchenlandschaft gezaubert, die Sonne setzt die weiße Pracht ins richtige Licht – und ich habe Zeit zum spazieren gehen. Das genießen wir. Mit drei Beardies laufe ich eine gute Stunde staunend durch die verzauberte Welt, zerknistere Eis auf den riesigen Pfützen und animiere die Hunde es mit mir zu tun. Berta rutscht auf der spiegelglatten Eisfläche aus. Auf der nächsten Pfütze läuft sie konzentrierter. Tina kann sich auch bei diesem Wetter das Baden nicht verkneifen, wenigstens nur bis zum Bauch. Am Nachmittag noch eine große Runde mit den Havis und Frieda. Lucy ist wieder die Alte. Endlich mal wieder Sonne satt auch wenn warm anziehen zwingend notwendig war. Nach den Wassermassen vom Himmel eine Wohltat für Körper und Geist bei Mensch und Tier.

Lucy wieder auf ihrem Beobachtungsposten um ja keine vorbeischleichende Katze zu verpassen die heftigt angebellt werden kann

Nichts, aber auch gar Nichts hat der Frost vergessen zu üppig schmücken

Lena genießt die Wärme der Sonne. Ihr Fell wärmt schon wieder einigermaßen.

immer in Bewegung

weil sich gerade keiner für den Knüppel interessiert, traut Paulinchen mal daran herum zu knabbern

Berta ist schon groß und ganz schön plüschig geworden

Elli und Frieda

das Postauto kündigt sich an - v.l.n.r. Tina,Elli,Berta

die Wolle ist runter

Lena war überreif für einen radikalen Schnitt. Kein Fell, nur noch Filzmatten umhüllten ihren Körper. Weil sie sich nicht ohne weiteres schneiden lässt musste erst Jemand gefunden werden, mit dem Lena kann und der mit ihr zurecht kam. Und -  gute, robuste Technik wurde gebraucht. Über den Weg, dass Jemand Jemand kennt, der Jemand kennt...konnte Lena in der vorigen Woche vom Filz befreit werden. Leider musste sehr kurz geschnitten werden, dadurch ist sie momentan nicht sehr kälteresistent. Wir haben ihr den großen Kuschelring als Schlafplatz gegeben. Zum Schlafen lässt sie sich zusätzlich gern zudecken. Eine Wolkenlücke ermöglichte aktuelle Fotos zu machen...

Lena macht Beute

Beute gefangen

Beute wir fort getragen

Frieda

und immer wieder Paulinchen...

zum Schlafen sollte es warm sein

PS: Lucy ist auf dem Weg der Besserung.

Leben und Tod

Leben und Tod liegen so nah beieinander! Gerade schwelgte ich noch in großer Vorfreude auf die zu erwartenden Babys von Lucy und Nickelby. Heute mache ich mir große Sorgen um Lucy. In der vergangenen Nacht hat sie ihre Babys verloren. Zwei Früchte lagen morgens vor unserem Bett. Es geht ihr nicht gut. Im Laufe des Tages setzten Wehen ein und sie trieb noch weitere Teile ab. Seit drei Tagen hat sie fast nichts gefressen. Zum Glück trinkt sie und hat kein Fieber. Ich hoffe sehr, sie kann Alles heraus bringen was heraus muss. Dank den hilfreichen Tipps und beruhigenden Worten meiner TÄ Anne Müller sowie der großartigen Heilpraktikerin Andrea Hoffmann-Bliso bin ich zuversichtlich, dass Lucy Alles gut übersteht.

Lucy ist traurig