2021

trügerischer Frühling

Das Wetter gaukelt uns vor, es wäre schon Frühling, Mitte Februar. Am Nachmittag haben wir in Familie, draußen auf der Terrasse Kaffee getrunken und Stad, Land, Gewässer… gespielt. Herrlich.

Es macht wieder Spaß endlos durch die Natur zu stromern, die wärmende Sonne zu genießen und Dinge zu entdecken. So viel Zeit an der frischen Luft bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Ich schlafe in der Nacht wie ein Murmeltier. Pina versteht immer besser was „bleib“ bedeutet. Ein kluges Hundchen.

Hier hat es mit Pina noch nicht so gut geklappt.

Am nächsten Tag klappte das Bleib schon bis zum Foto.

Gestern dann schon recht souverän.

Vor einigen Tagen in der Heide leuchtete mir schon von Weitem etwas helles in einem Busch entgegenn. Eine Tüte?, ein Pfeil für irgend ein Spiel?, Eine Kennzeichnung für ??? Neugierig näherte ich mich dem "Etwas"

Bei genauerer Betrachtung entpuppte es sich als ein kräftiger Unterkiefer eines ehemals stattlichen Wildschweins. Ein Witzbold muss ihn hier plaziert haben.

Wenige Meter weiter stieß ich dann auf diese Hinterlassenschaft aus der Zeit der militärischen Nutzung des Gebietes, eine größere Menge leerer, verrosteter Patronenhülsen.

Hier noch eine Nachlese aus der Zeit des Schnees. Die Moosblüten tauen sich hindurch.

Moospolster faszienieren mich mit ihren Farben.

Mit meiner neuen Kamera mache ich daraus diese wundersame Ansicht.

Pflanzengemeinschaft auf Beton.

Ich kann es nicht lassen. Immer wider Pilze, faszinierende Baumpilze.

 

 

 

 

"negativ" ist das neue "positiv"

Heute durfte ich wieder im AWO Seniorenheim in Zehdenick arbeiten. 8 Jahre bin ich dort nun schon wieder mit Hund und Kaninchen regelmäßig im Einsatz. Vor dem Einsatz muss ich ein Corona Schnelltest über mich ergehen lassen. Ist nicht gerade angenehm die Prozedur. Erst wenn die Tränchen kullern ist der Tupfer an der richtigen Stelle. 15 Minuten später erfahre ich: ist negeativ, also positiv. Das zu wissen gibt mir irgendwie ein sehr gutes Gefühl, auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist.

Der nette Herr auf dem Bild war damit einverstanden fotografiert zu werden. Pina hat ihren Job als Therapiehund heute wieder sehr großartig gemeistert.

Emma war zu Besuch

Emmas Familie hatte Corona, Mutter,Vater, Kind zu gleich. Weil Dinge ja stets gleichzeitig passieren, hatte Emma sich auch einen Virus eingefangen, einen Darmvirus der in der Stadt gerade seine Runde machte. Zum Tierarzt zu fahren ging nicht, alle in Quarantäne. Nach längerem Suchen und etlichen Telefonaten erklärte sich ein Tierarzt bereit, Medikamente für die schon sehr schlappe Emma vor der Tür abzulegen. Bei Emma kam jeglicher Darminhalt in kurzen Abständen hinten und vorne in sehr ekliger Form heraus. Fliesen lassen sich zum Glück gut reinigen. In einem solchen Krankheitsfall dehydriert ein kleiner Hundekörper recht schnell. Zum Glück trank Emma mit gutem Zureden ein wenig Wasser. Die Medikamente halfen ihr schnell, alsbald war zumindest Emma wieder munter. Emmas Familie hatte Glück, die Symptome waren relativ mild. Nun nach 4 Wochen traute sich Frauchen mal wieder ein wenig mehr zu, wir wollten gemeinsam eine kleine Hunderunde machen. Noch bevor Emma den Hof betrat gingen, die schon sehr Hormon gesteuerten Weiber gleich erst einmal aufeinander los. Auch Emma steht kurz vor der Läufigkeit. Ein Ausflug mit allen Hunden fiel also aus. Auch bemerkte Emmas Frauchen, dass ihr Wunsch nach einem Spaziergang größer war als ihre Kondition. So gingen wir mit Emma und den Beardies an die Havel. Verschiedene Enten, Gänse, Schwäne, Kormorane und ein Graureiher waren einträchtig am großen Wasserloch, am Zusammenfluß von Havel und Havelkanal, beieinander. Wir Menschen hatten den Eindruck, Emma erkennt das Havelufer wieder. Sie tobte umher, wälzte sich im Schnee, genoss den Freilauf, und sprang auf die Poller um ein Leckerchen zu ergattern. Auch die Bedeutung des Baumstammes war noch präsent, sie gab sich größte Mühe hinauf zu kommen und ließ sich gern Fotografieren.

Emma und Helena

Gestern Vormittag war es ungemütlich, kalt, grau und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Zwar war für den Nachmittag Sonne angesagt, jedoch ist es in der Heide seit längerem extrem voll. Ich hoffte weniger Menschen und Hunde zu treffen und zog das lausige Wetter vor.

Die hohe Luftfeuchtigkeit hat Jeden Baum, jeden Zweig, jeden Grashalm, einfach Alles mit einem weißen Pelz überzogen. Wunderschön.

Heute gab es am Vormittag Sonne satt. In anderem Gelände trafen wir keinen einzigen Menschen mit oder ohne Hund. Ein herrlicher, entspannter langer Spaziergang. Pina war zu Hause geblieben. Sie hatte zuvor eine Stunde "Welpengruppe" mit Koda. Beide habe toll mitgearbeitet, anschleißend ausgiebig getobt und waren entsprechend müde.

Der Winter ist Baumpilzzeit. Nicht nur die Pilze zerstören hier das Holz. Gut zu sehen sind diverse Löcher von Borkenkäfer & Co.

 Auch Baumpilze haben ein Verfallsdatum.

Schon einige Tage her ist dieses Bild vom Besuch an der Havel.

Pina liebt den Schnee

Malila hatte ich an dem Tag einen Pullover übergezogen. In ihrem üppigen Fell bilden sich im hohen Schnee schnell massenhaft Schneeklümpchen. In längst vergangenem Winter musste ich Malila einmal nach Haus tragen. Sie konnte das Gewicht der unzähligen, teils großen Schneeklumpen in ihrem Fell nicht mehr tragen. 

Alle meine Hunde lieben den Schnee.

Reichlich verblüfft war ich von diesem Schild. Es steht ja ganz offensichtlich schon ein längeres Weilchen an diesem Ort. Seit bald 5 Jahren wohne ich hier und besuche diesen Ort oft. Erst jetzt habe ich es entdeckt, gelesen und bin erstaunt.

Brücke? Wo mag sie gewesen sein und wie sah sie aus. Einen Eisvogel sah ich vor 2 Sommern.

Jule war hier mit Helena und Malila an der Havel.

Hier kommt sie mit Elli und Julia zurück.

Von Pinas Bruder Pavel kam dieses wunderschöne Bild.

Wenn Pina lange Weile hat...

 

die Zeit verrinnt...

Corona zehrt an den Nerven. Ich will mich nicht beklagen, habe meine Wuffels und Möglichkeiten des Auslaufs. Jedoch die Tage unterscheiden sich nicht, sie verrinnen  einfach. Wenigstens darf ich noch 14 tägig ins Seniorenheim in Zehdenick. Nach einem Corona Schnelltest arbeite ich 2 Stunden mit Hund und Kaninchen. Der Hund wird dabei nach einer Stunde getauscht. Es ist für mich stets ein wunderbares Erlebnis zu sehen wie sehr meine Hunde die alten Menschen zum lachen bringen, sie in Bewegung bringen, zum sprechen, aktiv zu sein. Leider dürfen keine Bilder mehr gemacht werden. Deshalb nur ein Foto aus längst vergangener Zeit.

Hier noch mit Ede

Pina macht als Therapiehund einen ausgezeichneten Job. Julia ist ja quasie schon ein "alter Hase" im Seniorenheim.

Schon einige Tage alt sind diese Bilder. Petrus, der jetzt Pit heißt, kam zum Training. Die Geschwister beschnupperten sich kurz um dann wunderbar miteinander zu toben.

Jedoch war nicht nur spielen angesagt. Verschiedene Hindernisse sollten gemeistert werden. Pit hatte große Schwierigkeiten auf den Pott zu steigen. Pina machte es immer wiede vor. Pit konnte sich im ersten Anlauf nicht überwinden. Dafür klappte der Rückruf bei ihm schon sehr gut.

Nach anstrengendem Üben gibt es wieder Freilauf.

Schon einige Tage alt sind auch diese Bilder.

an der Havel

Den massenhaften Schneewarnungen zum Trotz sah es heute Vormittag in der Heide noch so aus. Kaum waren wir wieder im warmen Heim begann der Schneefall. Nun liegen auch hier 5 -7 cm Pulverschnee.

Meine Weiber sind noch immer nicht läufig, jedoch die Vorzeichen verdichten sich. Ich warte.

Sonne satt

Nach endlosen grauen,feuchten Tagen, Schnee und Sonne satt.. Herrlich. Menschen mit und ohne und Hund strömen ins Freie. In der Heide wimmelt es vom Menschen, beinahe wie im Tierpark oder Zoo. Ich bin mit der Familie von Havaneser Oswald, jetzt Bucky, verabredet zu einer gemeinsamen Runde in der Heide. Wir begrüßen uns Corona gerecht, auf Abstand. Backy verhält sich sozial sehr kompetent und wird von meinen Weibern schnell in Ruhe gelassen. Es ist etwas anstrengend weil ich ständig meine tobenden Hunde heran rufen muss, überall Menschen und Hunde. Es ist genug Fläche da, wir weichen aus und schwatzen angeregt. Die Kamera mit Teleobjektiv ist mit dabei und Jule gelingen wunderbare Bilder. Wir erfreuen uns am Schnee und noch mehr an der herrlichen Sonne und unseren tollen Hunden. Als ich wieder ins Auto steige kann ich es kaum glauben, wir waren gut 2 Stunden unterwegs. Pina hat toll durchgehalten. In den nächsten Tagen werden ihre Runden nur sehr klein ausfallen. Mit ihren 4 Monaten ist sie noch eher ein Kleinkind, auch wenn sie schon groß wirkt. Für ein "Bleib" hat es bei Pina dann nicht mehr gereicht

Genuss pur

Helena

ist immer in Bewegung

Julia hat Spaß

überall finden sich interessante Düfte

Bucky - farblich Julia sehr ähnlich ist er doch ein Kind von Malila

Die Welt der Düfte bleibt uns fast komplett verschlossen.

Bucky und Julia

Malila fällt im Schnee kaum auf

Auch Elli hatte viel Spaß im Schnee

Helena

Julia noch in Warteposition

Julias Fell ist schon gut nachgewachsen. Bis ztum Sommer wird es noch daueren bis sie wieder gut aussieht.

Pina, gut getarnt mit ihrer Farbe.

eine wunderschöne junge Hündin die Pina

Bucky hatte auch Spaß

 

 

Hunderunde mit Lui

Lui ist ein junger Bolonka Zwetna Rüde. Wir Menschen und die Hunde verstehen sich gut, so gehen wir des öfteren gemeinsam unsere Runde in der Heide. Lui ist etwas rüpelig in seiner Art zu spielen. Mein Rudel ignoriert ihn deshalb mehr oder weniger. Während unserer letzten Runde hat Julia sich erstmals auf ein Rennspiel mit Lui eingelasse. Das war sehr schön. Alle bisherigen Versuche ein gemeinsames Bild zustande zu bringen scheiterten. Nun haben wir es geschafft. Lui sprang mit auf den Stein und hielt aus bis das Bild belichtet war. Die Körpersprache der der Hunde spricht Bände.

Lui ganz rechts

Heute, bei Sonnenschein, wollte ich eine richtig  große Hunderunde laufen. Das würde die keine Pina noch überfordern. Deshalb blieb sie zu Hause.

Einmal in der Woche Kommt Kodi zum Üben und Spielen. Zum Abschluss der Stunde gab es noch ein lustiges Futttersuchspiel. Beide, Pina und Kodi,  hatten keinerlei Berührungsängste mit den Bällen.

Futtersuche

Die Läufigkeiten meiner Weiber sind noch immer nicht ran. Ich warte.

singendes Eis

Sonne. Sehr freudig überrascht hat mich heute Vormittag herrlicher Sonnenschein. Schon eine gefühlte Ewigkeit war ich nicht mehr am Grabowsee. Nichts drängte, ich konnte gemütlich zum See. Für die kleine Pina noch ein sehr großer Ausflug. Sie sollte genug Pausen zum Sitzen haben. Der stürmische Wind zauselte durch die Felle der Hunde, bis wir im Wald waren. Die wärmenden Sonnenstrahlen waren Balsam für meine Seele. Auf dem See hatte sich in geschützter Lage eine dünne Eisschicht gebildet. Die schwungvollen Wellen brachen das Eis Stück für Stück ab. Die losen Eisstückchen schlugen nun im Rhythmus der Wellen gegen die dünne Eisfläche, ein wunderschönes Konzert erklingt. Leider viel zu selten kann ich einem so herrlichen Naturerlebnis beiwohnen. Die Hunde hat das nicht im geringsten interessiert. Ich hatt den Eindruck ihre Nasen verfolgen nur die Spuren andere Hunde, vielleicht Rüden. Ich denke die Läufigkeiten werden in überschaubarer Zeit beginnen. Der Monat April ist bei mir der Monat mit den, mit großem Abstand, meisten Hundegeburten. Mein aufmerksames Auge hat wieder erstaunliche Baumpilze entdeckt. Schaut selbst.

Das Bleib will mit Pina noch fleissig gfeübt werden.

Diese Pilzform ist mir noch nicht begegnet.

Der Baumstamm war vollkommen bewachsen damit. Die darauf liegenden Kiefernadeln gleich mit.

Den "Goldgelber Zitterling"  findet man relativ häufig in einem Wald mit reichlich Totholz, jedoch nur bei feuchter Witterung.

Vor einigen Tagen war die Heide weiß angehaucht.

Elli freut sich über die kühlen Flöckchen und wälzt sich ausgiebigts darin.

Auch Helena dreht und wendet sich sichtlich genüsslich.

Ich hatte mich hinter einem Hügel versteckt. Helena findet mich als Erste.

Mein Rudel.

Frieda (Quiesel) ist nun auch ausgezogen

Die Entscheidung war verdammt schwer. Immer deutlicher sichtbar wurde, Frieda kommt in meinem Rudel nicht gut zurecht. So hat sie nun das Privileg des Einzelhundes in einer wunderbaren Familie. Später wird Frieda ihr Frauchen in ihrem Job als Sozialarbeiterin unterstützen. Bei ihren 2 Einsätzen im Seniorenheim hat sie jedenfalls tolle Arbeit geleistet. Ich wünsche ihr ein wunderschönes Leben in und mit ihrer Familie.

Frieda ist angekommen

Frieda fand ihre Familie auf Anhieb toll. Als Pina später dazu kam, wollte Frieda sie immer verscheuchen, ihr zeigen, dass das ihre Familie ist. Verrückt was Hunde so auszudrücken vermögen.

Ganz aufmerksam verfolgt sie die Geschehnisse. Eine wirklich tolle Hündin.

Während Frieda ganz munter mit den Kindern der Familie gespielt hat, hielt Pina sich hier sehr zurück.

Beim Runterladen der letzten Bilder von der Kamera fand ich noch einige Fotoschätze vom Tag des großen Welpenauszugs, einer der wenigen Sonnentage im Dezember.

Pina mit ihrem Lieblingsbruder Pepe.

Pepe wurde als Letzter abgeholt. Hier toben Frieda, Pina und Pepe ganz munter miteinander.

...

Frieda vor 6 Wochen

Pina

Pina vor 6 Wochen

Die Läufigkeiten meiner "Weiber" lassen noch auf sich warten.

 

 

Das neue Jahr kommt in die Tage

Grau und feucht verrinnen die Tage. Nicht Regen, der das Grundwasser auffüllen könnte, jedoch auch nicht kein Regen. Auch kein Schnee, leider. Einfach nur grau und nass. Die Hunde sehen nach den Spaziergängen aus wie "Wildschweine", trotzdem tut es ihnen und mir sehr gut täglich an der frischen Luft, in der Natur unterwegs zu sein. Es gibt auch im Winter eine Menge zu entdecken. Der Rückruf muss regelmäßig geübt werden, damit er unter Ablenkung dann klappt. Mein Rudel beherrscht das prima, wie im Video am Ende zu sehen ist.

Die Welpen Pina und Frieda entwickeln sich prächtig, und machen Blödsinn im Doppelpack. Die Entscheidung für einen von Beiden war ja nur aufgeschoben. Sie ist nicht einfacher geworden, jedoch zu Gunsten der Welpen jetzt schweren Herzens entschieden. Pina bleibt. Für Frieda (Quiesel) werde ich eine passende Familie finden.

Der Beginn der Läufigkeiten rückt näher, die Entscheidungen zu den Deckrüden sind gefallen. Ich warte.

Meine lieben Hunde warten auf mich.

Tolle Farbvielfalt im Winter.

Und sehr interessante Gewächse - Flechte auf Holz mit Moos im Hinergrund.

Mal wieder Pilze.

An der Havel hat der Bieber wieder ganze Arbeit geleistet. Wo die Holzschnipsel liegen war die Krone des Baumes.

Hier hat der Bieber ungewöhnlicher Weise Eichen gefällt bzw. zum fällen vorbereitet.

Der angenagte Stamm der Eiche.

Hier war einmal eine Anlegestelle.

...

Die lustige Frieda ist nun auf der Suche nach ihrer Familie.

Eine tolle Hündin. Der Abschied wird sehr schwer.