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Besuch bei den Beardie Welpen

Kater Cleo, unser „fünfter Hund“, hat mitbekommen, dass es bei den Welpen rohes Fleisch gibt. Um an solches zu kommen, ist er oft sehr erfinderisch. Trine weiß, dass sie bei Welpenfütterungen nur zuschauen darf, der verbleibende Futterrest ist ihr Lohn dafür. Kater Cleo ist da nicht so geduldig. Als alle Welpen satt sind, lassen wir ihn dazu. Er wird genauestens inspiziert von den Welpen, vielleicht befindet sich an diesem Felltier irgendwo eine Milchquelle. Der Kater erträgt das Gewusel um seine Person gelassen.

ein  unbekannter Gast...

...fühlt sich weich und warm an...

Trine schaut dem Treiben sehr skeptisch zu, bereit jeden Augenblick ein zu greifen

Caesar will noch einmal ganz genau nachschauen

Cleo im Belagerungszustand...

Cleo lässt sich nicht irritieren, Fressen ist wichtiger

ob der Vorspiegelung falscher Tatsachen kann man schon mal protestieren

Havaneser Welpen

Annasusanna und Annalena haben "Beute gemacht"

Mama Lucy versorgt ihre Babys immer noch komplett. Ihr Pfützchen machen die Welpen jetzt selbständig, auch sind diese jetzt schon so groß, dass Lucy sie nicht mehr aufnehmen kann. Die Kleinen krabbeln zum Zweck ihrer Verrichtung sehr zuverlässig aus ihrem Lager – der erste Schritt zur Stubenreinheit.

Inzwischen sind erste Ansätze von Spiel zu erkennen. Meist versuchen sie sich gegenseitig an zu beißen. Das angebotenen Plüschtier, wenn Lucy es nicht schon wieder weg geschleppt hat, wird gern als Spielobjekt benutzt. Auch eine Papprolle fanden sie toll - Lucy auch.

Heute haben die Drei ein wenig „feste“ Nahrung aufgenommen. Die Milchquellen sind immer noch so gut gefüllt, dass kein wirklicher Hunger auf kommt.

Annalena versucht die "Beute" weg zu tragen

Annasusanna mit der "Beute"

Annalena versucht sich schon an härteren Dingen. Kommen eventuell die Zähnchen?

müde gespielt -  Annasusanna und Annabell

Welpen

Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich sich die Welpen verschiedener Rassen entwickeln. Während die schon 3 Wochen alten Havaneser noch ausschließlich von ihrer Mama ernährt und geputzt werden und kaum mobil sind, bewegen die Beardies sich schon recht schnell in ihrem Lager hin und her, versuchen heraus zu krabbeln und machen ihre Geschäfte zum großen Teil schon selbständig. Die Zufütterung von Milch aus der Flasche klappt bestens, heute bekamen die Welpen probeweise gewolftes rohes Kalbsfleisch angeboten. Das haben sie erstaunlich gut angenommen, die Technik der Nahrungsaufnahme ist noch nicht sehr ausgefeilt.

es gibt zum ersten Mal feste Nahrung

die Nahrungsaufnahme ist nicht ganz einfach, weil die Welpen bisher nur saugen können, sie haben jedoch Einiges "aufgesogen"

Caesar scheint es zu munden

Charlyn wagt schon mal einen Blick aus der Kiste

der Bauch ist voll...

Carlottas zukünftiges Frauchen war am Wochenende zu Besuch und hat das tolle Foto gesendet:

die schöne Carlotta in den Armen ihres zukünftigen Frauchens

alle Bearded Collie Welpen im Portrait

Trines Welpen sind alle samt putzmunter und wachsen wie Spargel. Die zu gefütterte Welpenmilch vertragen sie bestens. Trines Milchquellen sprudeln jetzt reichlicher. Der große Aufwand hat sich gelohnt. Tagsüber alle 2 Stunden haben wir Trine die Welpen angelegt, so dass am Anfang die Kleinsten die besten Zitzen bekamen und nach dem Trinken wurde zugefüttert. 7 x am Tag 40 – 45 Minuten Welpen füttern geht schon an die Substanz. Inzwischen nehmen die Welpen schon größere Mengen Nahrung auf, so können wir die Anzahl der Zufütterungen reduzieren. Der große Charles hat schon seine Äuglein geöffnet. Insgesamt ist die Bande schon erstaunlich mobil, ich werde den Eingang der Welpenkiste schon mit einem Brett verschließen müssen. Inzwischen sehen die Kleinen schon richtig knuffig aus.

C1 - Caesar, ein kräftiger Rüde

C2 - Carmen, eine zierliche wunderschöne Hündin

C3 - Carlotta, die schon mit komplett pigmentierter Nase zur Welt kam

C4 - Clara, die Hündin, die mit den Kopfverletzungen geboren wurde und jetzt die schwerste ist

C5 - Clüso, der muntere Bursche hat so seine eigenen Vorstellungen von der Welt

C7 - Cici, die Kleine, die sich nicht unterbuttern lässt

C8 - Constantin, ein ganz aparter Bursche

C9 - Charles, der schöne blaue Riese

C10 - Casper - der große schlanke wir bestimmt ein Schmusebär

C11- Conny, ein souveränes Hundepersönchen

Lucys Babys haben die Augen geöffnet

Unsere 3 kleinen Havaneser Mädchen sind seit Vorgestern schon 2 Wochen alt. Die Größte der Drei, Annalena, hat als Erste die Augen geöffnet. Nun kann man an den Augen deutlich sehen, wann sie wach sind. Sie versuchen auch schon ein wenig zu laufen. Immerhin können sie ihren Körper schon kurze Zeit vom Boden heben. Noch verschlafen sie die allermeiste Zeit. Das wird sich jedoch in Kürze ändern.

Annabell zeigt sich vorbildlich der Kamera

Annabell hat zur Zeit sehr lustige Segelohren

Annasusanna hatte keine rechte Lust auf das Fotoshooting

sie hatte nur Mama Lucy im Auge

Annalena war das alles egal

CAC Berlin

Gestern veranstaltete die Landesgruppe Berlin, des Club für britische Hütehunde, ihre diesjährige Clubausstellung. Drei Hunde vom Therapie Hunde Hof waren mit dabei. Unsere Frieda startete mit meiner Enkeltochter Annabell im Wettbewerb Kind und Hund, Florian startete mit seiner Fine (Amelie vom Therapie Hunde Hof), die für ihn zum Behindertenbegleithund ausgebildet wird im Juniorhandling, und Jamie (Amstrong von Therapie Hunde Hof) startete in der Jugendklasse. Alle Teams starteten zum ersten Mal und alle waren außerordentlich erfolgreich.

Jamie wird vom Richter bewertet

geschafft - nun schnell aus dem Ring

Jamie musste mit seinem Frauchen als erster Bearded Collie in den Ring. Beide waren hochgradig nervös in der für beide völlig unbekannten Situation. Beide haben es prima gemacht, Jamie bekam ein V1 und eine hervorragende Bewertung. Beide haben viel dazu gelernt und Frauchen ist nicht abgeneigt im September erneut zu starten.

hier laufen alle Teams im Ring

ein tolles Team

Beinahe zeitgleich begannen die Wettbewerbe. In der Gruppe Kind und Hund starteten 4 Kinder mit großen Hunden. Annabell hat Frieda sehr souverän geführt, in der Einzelvorführung sogar in perfekter Geschwindigkeit. Und Frieda hat ihre Sache wieder einmal sehr gut gemacht. Beide waren ein sehr schönes Team.

laufen im Ring

auch das stehen und warten im Ring will geübt sein

Florian startete mit Fine im letzten Wettbewerb, der zweiten Gruppe des Juniorhandling. Beide hatten keinerlei Ringerfahrung, traten sehr sicher auf und sind dicht an dem ersten Platz „vorbeigeschrammt“.

trinken, schlafen, wachsen...

W_3 die kleine Hündin träumt sich groß

Der ganze Lebensinhalt der Welpen ist derzeit trinken, schlafen und dabei wachsen und reifen.

satt und zufrieden...

Trine ist eine sehr umsichtige Mutter, leider ist ihre Milchquelle nicht sehr üppig gefüllt. Die Welpen trinken recht häufig, sind insgesamt sehr ruhig und ausgeglichen wachsen aber nicht ganz so schnell wie ich es mir wünschen würde. 10 Welpen sind auch nicht leicht satt zu bekommen. Ganz wichtig, es erfreuen sich alle bester Gesundheit.

W-1, Caesar, hat ein kuschliges Plätzchen gefunden

W_2, Carmen, hat es sich gemütlich gemacht

an Ort und Stelle eingeschlafen

Welpen Zeit

W-2 hat es sich auf Mama gemütlich gemacht

...und rutscht im Schlaf wieder hinunter...

Die Zeit der Welpenaufzucht ist eine traumhaft schöne und zugleich extrem anstrengende Zeit. Die Emotionen schwingen von höchster Freude bis zum Tode betrübt. Wenn die kleinen Racker auf die Welt kommen und ihren ersten Quiker von sich geben lacht das Herz und heißt den neuen Erdenbürger herzlich willkommen. Davor stehen jedoch oft Sekunden in denen die frisch Geschlüpften kein Lebenszeichen von sich geben wollen. Sie müssen erst „überzeugt werden“ den ersten Atemzug zu tun. Gelingt das nicht, wie bei Lucys Erstgeborenem, fällt man emotional erst einmal in den Keller. Immer wieder stelle ich mir die Frage, ob ich nicht doch noch etwas hätte tun können, um den kleinen Rüden zu „erwecken“. Nur langsam kann Herz und Verstand das Ereignis akzeptieren.

Wenn die Welpen beim täglichen Wiegen nicht die nötigen Zunahmen erreichen, wie bei Trine zunächst, plagt mich große Unruhe und Sorge. Hundert mal stell ich mir die Frage: was kann ich noch tun? Elf Welpen sind einfach zu viele, die Geburt war sehr anstrengend, Trine kann die Milchproduktion rein körperlich unmöglich sofort auf Hochtouren bringen, wie es bei 11 Welpen nötig wäre. Der Futteraufnahme sind strikte Grenzen gesetzt. Stundenlang sitze ich an der Kiste um die Schwächsten an die stärksten Zitzen zu setzen. Wenn dann am 3. Tag, nachdem erstmals alle Welpen zugenommen haben, die liebste Hündin (W-6; blau) von ihrer Mama erdrückt wird, ist die Trauer groß. Wieder quälende Fragen ohne Ende.

Nun sind Trines Welpen in ihrem 5. Lebenstag, die Milchquellen sprudeln, die Welpen liegen immer länger satt und zufrieden in der Wurfkiste. Ein bezaubernder Anblick.

W_9 hat bereits einen namen - Charles

W_5 hat es sich zwischen Mamas Hinterbeinen gemütlich gemacht

Gestern war das erste mal Welpenbesuch da. Eine nette Frau aus Potsdam hatte sich, schon von der noch schwangeren Trine ein Mädchen, eine Conny, gewünscht. Sie meinte, die „Conny“ würde ihr schon sagen wer sie ist. Und so war es denn auch. Sie trat an die Kiste und wusste welcher Welpe es ist. So hat unser Nachzügler schon seine neue Familie gefunden.

Conny - W_11 - in den Händen ihres zukünftigen Frauchens

Mama Lucy

eine entspannte Familie

Lucy ist verwirrt, quiken doch auf einmal noch aus einem anderen Raum Welpen! Nur langsam kann sie sich daran gewöhnen. Ihre Welpen stört das indes nicht. Sie schlafen sich zufrieden in ihr Leben hinein. Die Milchbar ist gut gefüllt, bei den derzeitigen Temperaturen wird den Kleinen kaum kalt, wenn doch ist Mama Lucy sofort zu Stelle und sorgt für die nötige Körpertemperatur ihrer Schützlinge.

Lucy hat immer ein wachsames Auge auf ihre Sprößlinge

Annabell hat es sich gemütlich gemacht

Annabell und Annasusanna träumen wohl gerade vom Trinken

bleiben sie allein, decken wir sie mit einem Handtuch leicht ab damit sie warm bleiben

Trine ist wieder Mama

wie viele? - noch mal genau zählen, dann Text lesen

Es war ein anstrengender Tag der 07. August 2009. Nachts gegen 2:30 Uhr weckte mich Trines Unruhe. Ich ging mit ihr eine Hunderunde und quartierte mich mit ihr im Wurfzimmer ein. Es ist nicht gerade leicht ruhig zu bleiben wenn sein Hund laut hechelnd ständig die Plätze und Liegepositionen wechselnd im Zimmer umher wuselt. Irgendwie bin ich noch mal für ein Stündchen in einen tiefsten Tiefschlaf gefallen. Gegen 5:30 Uhr verlangte sie wieder eine Gassirunde. Mit Tagesbeginn warteten diverse Alltagsaufgaben auf mich, Trine verfolgte mich hechelnd auf Schritt und Tritt. Dann wieder raus, kaum draußen wieder rein, dann in den Flur ach nein doch lieber in den Zimmerkennel, kurzer Ausflug auf den Boden usw. usf. Dabei ständig die Erwartung, wann es denn nun endlich los geht und die Welpen zu schlüpfen beginnen. Glücklicherweise hat mich meine Tochter beim „Bewachen“ zeitweise abgelöst, man wird echt kirre dabei.

Gegen 13:20 Uhr kam Dieter nach Hause, das Essen war fertig und aufgetan, wir wollten schnell speisen. Es klingelt, der Nachbar möchte mit dem Trecker auf den Hof. Die Hunde müssen hereingerufen werden. In dem Moment ruft Katja ganz aufgeregt „ich glaube es geht jetzt los...“ Also hat Dieter die Hunde herein gerufen, ich bin ins Wurfzimmer gelaufen und schon quikt Trine und Welpe Nr.1 erblickt um 13:40 Uhr das Licht der Welt. Große Überraschung: es ist ein großer fawn farbener Rüde. Weil dieses der erste Wurf von Papa Balin ist, war nicht klar, ob er die Aufhellung überhaupt vererben kann – er kann. Rein rechnerisch hätte diese Verpaarung dann 25% jeder Farbe bei den Welpen ergeben müssen – rein theoretisch.

Welpe Nr 1 - ein Rüde

Bald darauf, um 14:02 Uhr, erscheint eine aparte schwarze Hündin. Nun geht es recht gleichmäßig weiter. Um 14:30 Uhr eine fawn farbene Hündin, um 14:55 Uhr eine fawn farbene Hündin, um 15:25 Uhr ein fawn farbener Rüde, dann um 15:45 eine blaue Hündin, um 16:02 Uhr eine fawn farbene Hündin, um 16:28 ein fawn farbener Rüde. Bei einem brauen Papa muss doch ein brauner Welpe dabei sein! Um 17:15 ein Blauer Rüde, um 17:50 Uhr ein zweiter blauer Rüde. Zehn Welpen!, wie beim letzten Wurf, Einer so schön wie der Andere. An Gleichmäßigkeit kaum zu überbieten. Hündin Nummer 4 hat eine offene Stelle am Kopf, das ist ungewöhnlich und nicht schön. Die Hündin ist sehr agil und scheint keine Schmerzen zu haben also gehen wir davon aus, dass sich das schnell verwächst. Trine wird ruhiger, wir gehen – zwangsweise - eine Hunderunde. Katja reinigt derweilen die Wurfkiste. Ich gebe Trine zu fressen, wir lassen der kleinen Familie etwas Ruhe und nehmen uns Zeit fürs Abendbrot. Nach der erholsamen Pause will ich mit Trine wieder eine Hunderunde machen. Sie hat alle Nachgeburten gefressen, das kann Durchfall geben, deshalb gleich noch eine Runde. Dieter will die Welpen in die vorbereitete Kiste legen – sonst ist Trine nicht nach draußen zu kriegen – und stellt fest, dass diese ganz feucht ist. Beim näheren hinsehen finde ich grünliche Flecken, wie sie Nachgeburten hinterlassen?! Schnell die Kiste neu mit trockenen Tüchern und Fellchen ausgelegt, Trine hoch zum Ausgehen und Welpen gezählt – es sind 11! Eine fawn farbene Hündin hat sich Zeit gelassen mit dem schlüpfen.

Welpe Nr 3 - eine Hündin, die erstaunlich kräftig pigmentiert ist

Welpe Nr 9 - ein großrahmiger Rüde mit schon etwas pigmentierter Nase

Welpe Nr.10 - noch ein blauer großrahmiger Rüde

Nun ist die Mannschaft schon wieder einen Tag alt. Alle erfreuen sich bester Gesundheit. Die Wunde Am Kopf von Hündin 4 verheilt gut. Die Welpen sind sehr pflegeleicht nur haben wir erhebliche Schwierigkeiten sie auseinander zu halten.

die Mannschaft an der Milchbar

Am ersten Tag ist es sehr schwierig brauchbare Bilder zu machen. Trine und die Welpen brauchen Ruhe um sich zu erholen und zusammen zu finden, deshalb war die Fotozeit so kurz wie nötig. Nicht alle Welpen werden deshalb heute schon vorgestellt.