im Exil

 Gestern wurde in Oranienburg die 212. Bombe entschärft. Hinterlassenschaften der Amerikener aus dem 2. Weltkrieg, ausgestattet mit Langzeitzündern. Weil die Luftbildaufnahmen, die nach der Bombardierung Oranienburgs gemacht worden waren, von den Amerikanern an die DDR nicht herausgegeben wurden, konnte die systematische Suche erst nach der Wende beginnen. Glücklicherweise sind bisher nur 2 Bomben spontan explodiert.  Die Gefahr, dass Zünder durchrosten und die Explosion auslösen steigt täglich. Mit über 200 Bomben im Stadtgebiet wird noch gerechnet. Die gefundene und freigelegte 500 kg Bombe lag nahe der Havel in gut 4 Meter Tiefe und mein Grundstück lag mal wieder im Sperrkreis. Nach umfänglichen Überlegungen fällte ich die Entscheidung: Ich fragte bei befreundeten Bearded Collie Züchtern, die gerade keine Welpen hatten, ob sie mir Quartier gewähren würden. Hier noch einmal ein großes Dankeschön an Familie Lewandowski in Berlin, für die Aufnahme von 12 Welpen, 5 Hunden und 2 Menschen für gut 6 Stunden. Die Fahrt im Auto war für meine Hunde sehr eingeengt. Sie trugen es mit Fassung. Die Welpen protestierten auf dem Hinweg sehr lautstark, kein Einziger hat gekotzt. Angekommen wurden die Welpen gleich im Welpenzimmer untergebracht. Hier waren sie schnell zufrieden. Insgesamt verlief alles erstaunlich Entspannt. Die beiden Rudel begegneten sich mit großer Toleranz. Das Welpenzimmer hatte eine Terrassentür zum Garten. Das Wetter war trocken und mild. Also durften die Welpen einen Ausflug in den Garten unternehmen. Mama Julia gab Sicherheit. Der Bearded Collie Rüde Donut drängelte sich durch und war, selbst überrascht, plötzlich zwischen den vielen herum hopsenden Welpen. So ganz geheuer war ihm das nicht. Die Welpen fanden ihn sehr interessant. Ganz besonders Pringel fand ihn toll, und Donut fand Pringel toll. Ein sehr lustiges Spiel entspann sich zwischen den Beiden. Am Abend waren alle Vier- und Zweibeiner doch sehr froh wieder zu Hause zu sein. Ein aufregender, anstrengender Tag.

Die Fotos sind mir mit dem Handy leider nicht so sehr gut gelungen.

Nach geründlicher Erkundung des unbekanntes Raumes wurde erst mal gut geruht.

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Die Tür geht auf...

Die Stufe war nur kurze Zeit ein Hindernis.

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Die Beiden schlugen zunächst einen anderen Weg ein, erkannten sicher, dass diese Höhe zum herunterspringen zu hoch ist und fanden bald einen sicheren Weg auf die Wiese.

Oh` wer ist das denn???

gegenseitiges Bestaunen

...

Paulinchen möchte mit ihm spielen, Donut ist unsicher.